Die moralische Autoversklavung ist ein schwieriges Thema. Nicht, weil sie schwierig zu verstehen, sondern, weil sie schwer zu beschreiben ist. Hat man die Logik hinter der Theorie einmal verstanden und für sich selbst überprüft, ist sie die Einfachheit der Erkenntnis schlechthin. Doch um die gedanklichen Hintergründe dieser Theorie zu verstehen, bedarf es einiger Erklärungen. Ich möchte daher die Thematik langsam und verständlich mittels einer einfachen Frage-Antwort-Technik angehen.
Was ist die moralische Versklavung?
Es ist eine Theorie. Soweit so einfach. Es ist eine Gesellschaftstheorie, die erklären soll, wie und vor allem warum wir uns so verhalten, wie wir uns nun einmal verhalten. Ich habe sie mit einem Freund ausgearbeitet. Das Interessante dabei ist, dass wir das System zwar begreifen und uns darüber austauschen können, aber daran scheitern, es einer Drittperson verständlich zu vermitteln.
Was bedeutet diese Theorie?
Per Definition bedeutet sie nicht mehr, als die fortschreitende und unaufhaltsame Repression einer ganzen Gesellschaft. Das kollektive Abkommen einer natürlichen Moralvorstellung. Diese Bindung an eine "falsche Moral" bezeichnen wir als Versklavung, da sich die Individuen den vorgegebenen moralischen Werten zwangsläufig fügen müssen. Die Fortführung dieser Idee, die Weiterentwicklung der amoralischen Ideale geschiet automatisch, unwillkürlich und unaufhaltsam.
Wer ist betroffen?
Die Gemeinschaft. Jede Gesellschaft der modernen Welt unterliegt dem Zwang der moralischen Versklavung. Sie definiert (vor allem durch mediales Einwirken) sich selbst als abgegrenztes Kollektiv und liefert die passenden Feindbilder für den Hass auf alles Fremde und Ungewollte. Feinde außerhalb sind zum Beispiel Terroristen, verfeindete Staaten oder Ausländer. Auch im Innern existieren Feindbilder. Einige davon sind Migranten, Verschwörungstheoretiker, Extremisten, Menschen anderer religiösen Ansichten oder politischen Überzeugungen, Nerds, Spinner und Streber. Es gibt hunderte Kategorien und Einteilungen von klassischen Feindbildern, die der misshandelten Gesellschaft zur Gefahr werden könnten.
Wer ist betroffen?
Die Gemeinschaft. Jede Gesellschaft der modernen Welt unterliegt dem Zwang der moralischen Versklavung. Sie definiert (vor allem durch mediales Einwirken) sich selbst als abgegrenztes Kollektiv und liefert die passenden Feindbilder für den Hass auf alles Fremde und Ungewollte. Feinde außerhalb sind zum Beispiel Terroristen, verfeindete Staaten oder Ausländer. Auch im Innern existieren Feindbilder. Einige davon sind Migranten, Verschwörungstheoretiker, Extremisten, Menschen anderer religiösen Ansichten oder politischen Überzeugungen, Nerds, Spinner und Streber. Es gibt hunderte Kategorien und Einteilungen von klassischen Feindbildern, die der misshandelten Gesellschaft zur Gefahr werden könnten.
Kommen wir zum philosophischeren Teil der moralischen Versklavung.
Ein kurzer Dialog zur vereinfachten
Darstellung der Theorie von der »moralischen
Versklavung« nach dem Beispiel von »Sophie‘s
Welt«.
A: „Was sagt die Theorie denn über mich aus? Wie soll(te) ich mich verhalten?“
B: „Sei nicht wie eine Fliege, die ihre Freiheit
zwar sehen, aber nie erlangen kann. Immer wieder stößt sie sich bei dem Versuch,
raus ins Freie zu fliegen. Es gelingt ihr einfach nicht.“
A: „Warum gelingt es ihr nicht?“
B: „Weil man sich selbst befreien muss.
Dir muss immer bewusst sein, dass die anderen dir einen Spiegel vorhalten. Sie
sind bereit, dir die Freiheit zu zeigen, die Wahrheit.
Aber Sie werden sie dir niemals geben.“
Aber Sie werden sie dir niemals geben.“
A: „Aber was bedeutet das?“
B: „Es bedeutet: Man muss sich erheben,
muss gegen das ankämpfen, dass einen zum Sklaven machen will.“
A: „Mit Gewalt? Ich kann mich also nur mit Gewalt
befreien?“
B: „Es geht nicht um Hass. Es geht darum,
zu verstehen, was echt ist und was eine Reflektion.“
Um Ihnen die verschiedenen Stufen und Schritte von der
einheitlichen Versklavung zur endgültigen Befreiung zu erläutern, hier ein
anschauliches Beispiel:
Die Theorie lässt sich am einfachsten anhand von simplen Grafikmodulen verstehen.
Das Grobkonzept veranschaulicht den fassbaren Bereich der Theorie relativ deutlich. Im Zentrum steht der Urzustand, ein rein theoretischer und nicht erreichbarer Zustand menschlicher Erkenntnis. Dieser steht im Unter-Ich-Über-Ich-Konflikt und wendet sich entweder dem Über-Ich, einem geistig-bewussten und moralischen Zustand zu, oder strebt in Richtung des Unter-Ichs, dem körperlich-bewussten Unmoralischen.
Der Weg zum Über-Ich, in die Idylle, führt über die Vorstufe des unweigerlichen Bewusstseinswandels. Ohne ihn bleibt das Tor zur Erkenntnis versperrt. Dafür notwendig ist eine bewusste (!) und gewollte Änderung zur Befolgung der Moral nach allen Regeln der »Pflichtethik« Immanuel Kants und der »Identitätstheorie« Rousseaus. Da dieser Pfad auf dem Kraftakt der Eigeninitiative beruht, ist er eher unwahrscheinlich. Der Zustand verspricht zwar vollkommene Glückseeligkeit (durch Freiheit und Gerechtigkeit), ist aber höchst instabil. Ein Impuls und das Unter-Ich gewinnt die Oberhand.
Der Lauf in die ultimative Kontrolle verläuft durch das Konstrukt der erweiterten Autoversklavung. Sie ist das Todesurteil für jeden humanen Erkenntnisprozess. Die Folge ist der Entzug aller Freiheit durch die Regulierung des Freien Willens. Der Prozess geschiet unbewusst und unfreiwillig, ist allerdings selbstverständlich. Der Zustand im Unter-Ich zeichnet sich aus durch die Gleichschaltung des Denkens, die unumgängliche Kontrolle des Bewusstseins und möglicherweise einen neuronalen Kontrollmechanismus. Dieser Zustand ist sehr wahrscheinlich. Auch hier sind alle (oberflächlich) glücklich und das System bleibt stabil.
Der Weg zum Über-Ich, in die Idylle, führt über die Vorstufe des unweigerlichen Bewusstseinswandels. Ohne ihn bleibt das Tor zur Erkenntnis versperrt. Dafür notwendig ist eine bewusste (!) und gewollte Änderung zur Befolgung der Moral nach allen Regeln der »Pflichtethik« Immanuel Kants und der »Identitätstheorie« Rousseaus. Da dieser Pfad auf dem Kraftakt der Eigeninitiative beruht, ist er eher unwahrscheinlich. Der Zustand verspricht zwar vollkommene Glückseeligkeit (durch Freiheit und Gerechtigkeit), ist aber höchst instabil. Ein Impuls und das Unter-Ich gewinnt die Oberhand.
Der Lauf in die ultimative Kontrolle verläuft durch das Konstrukt der erweiterten Autoversklavung. Sie ist das Todesurteil für jeden humanen Erkenntnisprozess. Die Folge ist der Entzug aller Freiheit durch die Regulierung des Freien Willens. Der Prozess geschiet unbewusst und unfreiwillig, ist allerdings selbstverständlich. Der Zustand im Unter-Ich zeichnet sich aus durch die Gleichschaltung des Denkens, die unumgängliche Kontrolle des Bewusstseins und möglicherweise einen neuronalen Kontrollmechanismus. Dieser Zustand ist sehr wahrscheinlich. Auch hier sind alle (oberflächlich) glücklich und das System bleibt stabil.
Der Weg zur Freiheit ist das höchste Ziel menschlichen Daseins. Dieser beruht auf der Idee, überhaupt aus etwas entfliehen zu wollen. Dieser Ursprung ist die Erkenntnis. Die Existenz in einem abgeschlossenen und amoralischen Raum wird reflektiert und abgelehnt. Diese Idee wirkt nun auf die Gesellschaft und überzeugt einige Individuen, die sich von den primären Einwirkungen durch Massenmedien und Gruppendynamik loslösen können. Hier teilt sich die Gemeinschaft in Befreite und Gefangene. Die Befreiten, den Mechanismus des Systems verstehend und ob der Autoversklavung und der damit einhergehenden Indoktrination wissend, werden nun zu Befreiern und versuchen, die (un)bewussten Teilnehmer der Ideologie aus dem Sumpf der Unwissenheit zu fischen. Diese sind entweder Aktiva, also Partizipanten und Überzeugte der Versklavung, oder Passiva, von der Versklavung festgehaltene und orientierungslose Nichtwisser. Können sich die Befreiten dem Re-Magnetismus, der Kraft, die sie zurück in die Gesellschaft zu ziehen versucht, widersetzen, gelangen sie zur Stufe der Erkenntnis - die absolute Freiheit. Sie ist allerhöchstes Gut und bleibt dem Großteil der Masse verwehrt.
Die automatisierte Erweiterung des Systems und Unterdrückung vermeintlicher Aussteiger
Die eingeschlossene Gesellschaft, innerhalb des Kastens, gründet auf der Idee der Versklavung (Kreis). Diese Idee wird ausgeführt durch etablierte Machtträger und beeinflusst neue Mitglieder - u.a. Kinder und Neugeborene. Diese sind von Beginn an mit der Unmoralität konfrontiert und nehmen das Gegebene als normal hin. Was folgt ist die Eingliederung in den bewährten Mechanismus. Kritiker, unterdrückte aber geistig reine Individuen hinterfragen den Sklavereigedanken und wollen sich Zugang zur Freiheit verschaffen. Um diese zu erreichen, muss die eingeschlossene Gesellschaft allerdings verlassen werden Außerhalb dieser Begrenzung lebt es sich ohne äußen Druck, ohne Kontrolle - aber eben auch allein und unglücklich. Die Machtträger und Eliten der Gesellschaft zielen auf eine Rückeingliederung der revolutionierenden Geister oder den kompletten Ausschluss und die Verbannung als ungewollte Beteiligte. Sie sind auch verantwortlich dafür, dass andere Gemeinschaften und Gesellschaften übernommen werden. Die Kette setzt sich fort und die Versklavung erweitert sich autonom.
Die vier Schritte zur Freiheit dienen als eine Art Befreiungsplan, den jeder Erkennende durchlaufen muss. Der Erste Schritt ist die vorläufige Erkenntnis. Die Kontrolle und Versklavung der Gesellschaft durch namen- und gesichtslose Eliten wird erkannt. Der anschließende zweite Schritt ist der Wille. Das Individuum muss gewillt sein, das System zu verlassen, um zu völliger Freiheit zu gelangen. Aktionismus bescheibt den dritten Schritt. Die Umsetzung der Idee der Befreiung wird geplant und umgesetzt. Der Übergang zum vierten und letzten Schritt ist der bedeutenste. Die Ideale und Werte, die hinter dem Ziel der Befreiung stehen, müssen aus eigener Überzeugung - Pflicht, zu Handeln - vertreten werden. Ist diese Hürde überwunden folgt schlussendlich die Anpassung an ein moralisches Dasein. Der Bewusstseinswandel beweist, dass die Werte, Normen und Überzeugungen nicht oberflächlich vorgespielt, sondern verinnerlichtt wurden. Eigenschaften dieses Zustandes sind Vernunft, Empathie und Ablehnung von Egoismus und Habgier. Am Ende des Weges steht eine moralisch gute Gesellschaft und ein Leben in Freiheit.
Die moralische Versklavung der modernen Gesellschaft unter Berücksichtigung der »Pflichtethik« von Immanuel Kant und seiner Definition des Moralbegriffes.
Die moralische Versklavung der modernen Gesellschaft unter Berücksichtigung der »Pflichtethik« von Immanuel Kant und seiner Definition des Moralbegriffes.




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